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Europäische Partnerschaft zur (di­gi­ta­len) Inklusion benachteiligter Jugendlicher: ViSAS-Projekt gestartet

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Screenshot der Videokonferenz mit zwöflf Mitgliedern © SFS​/​TU Dort­mund

Wie kann europäische Jugendarbeit innovativ und nachhaltig bleiben, trotz Pan­de­mie? Diese Fra­ge stellt sich das Projekt „ViSAS – Virtual Social Art Stage“ mit einer Trans­for­ma­tion künstlerischer Methoden in den di­gi­ta­len Raum. Das Erasmus+ Projekt wird von den sfs-Wis­sen­schaft­ler­in­nen Kerstin Guhlemann und Christine Best wissenschaftlich begleitet und ist im April mit einer Online-Kick-Off Ver­an­stal­tung gestartet.

Die Covid19-Pan­de­mie ver­stärkt soziale und ökonomische He­raus­for­de­run­gen in Europa, sodass Jugendarbeit im Hinblick auf die aktuellen Beschränkungen ebenso wich­tig wie problematisch in der Umsetzung ist. Vor diesem Hintergrund haben sich im ViSAS-Projekt sieben europäische Partner aus Italien, Frankreich, Spanien und Deutsch­land zusammengefunden, um eine Mög­lich­keit zur Aktivierung nachkommender Generationen zu er­ar­bei­ten und zu erproben: Die Trans­for­ma­tion künstlerischer Methoden in den di­gi­ta­len Raum. Ziel des Projektes ist es, einen vir­tu­ellen Raum für hybride künstlerische Jugendarbeit zu schaffen, Konzepte zu seiner Nutzung zu erstellen und die Wirkung der hybriden Jugendarbeit wissenschaftlich zu belegen, sodass wei­tere Akteure davon profitieren kön­nen.

Grundlage der Projektidee ist der in­no­va­ti­ve Ansatz der Sozialen Kunst, dessen An­wen­dung und Verbreitung in Europa von den sfs-Wis­sen­schaft­ler­in­nen Kerstin Guhlemann und Christine Best bereits seit 2017 in zwei wei­te­ren Erasmus+ Projekten ArtE und JobAct Europe wissenschaftlich begleitet wurde und wird. In der Sozialen Kunst wird, bei­spiels­weise mit Hilfe theaterpädagogischer Methoden, auf das Empowerment der*des Einzelnen gezielt. Da der Ansatz auf langjährige Erfolge in seiner An­wen­dung zurückblicken kann und europäische Verbreitung erfahren hat (ArtE-Blog) wird er nun in ViSAS auch im di­gi­ta­len Raum angewandt. Dabei wird der di­gi­ta­le Raum zu­sam­men mit Jugend­lichen, Fachkräften aus der Jugendbildung und Kunst/Kultur sowie e-learning Entwickler*innen in transnationaler hybrider Ar­beit ent­wickelt und erprobt. Über Ländergrenzen hinweg wer­den junge Men­schen, darunter auch Stu­die­ren­de der TU Dort­mund, aktiv in Ver­bin­dung gebracht, in ihren interkulturellen Kom­pe­ten­zen gestärkt und zur Verantwortungsübernahme und Selbstbestimmung angeregt.

Ko­ope­ra­tions­part­ner:

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Anfahrt & Lageplan

Der Cam­pus der Technischen Uni­ver­si­tät Dort­mund liegt in der Nähe des Autobahnkreuzes Dort­mund West, wo die Sauerlandlinie A45 den Ruhrschnellweg B1/A40 kreuzt. Die Abfahrt Dort­mund-Eichlinghofen auf der A45 führt zum Cam­pus Süd, die Abfahrt Dort­mund-Dorstfeld auf der A40 zum Cam­pus-Nord. An beiden Ausfahrten ist die Uni­ver­si­tät ausgeschildert.

Direkt auf dem Cam­pus Nord befindet sich die S-Bahn-Station „Dort­mund Uni­ver­si­tät“. Von dort fährt die S-Bahn-Linie S1 im 20- oder 30-Minuten-Takt zum Hauptbahnhof Dort­mund und in der Gegenrichtung zum Hauptbahnhof Düsseldorf über Bochum, Essen und Duisburg. Außerdem ist die Uni­ver­si­tät mit den Buslinien 445, 447 und 462 zu erreichen. Eine Fahrplanauskunft findet sich auf der Homepage des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr, außerdem bieten die DSW21 einen interaktiven Liniennetzplan an.
 

Zu den Wahrzeichen der TU Dort­mund gehört die H-Bahn. Linie 1 verkehrt im 10-Minuten-Takt zwischen Dort­mund Eichlinghofen und dem Technologiezentrum über Cam­pus Süd und Dort­mund Uni­ver­si­tät S, Linie 2 pendelt im 5-Minuten-Takt zwischen Cam­pus Nord und Cam­pus Süd. Diese Strecke legt sie in zwei Minuten zurück.

Vom Flughafen Dort­mund aus gelangt man mit dem AirportExpress innerhalb von gut 20 Minuten zum Dort­mun­der Hauptbahnhof und von dort mit der S-Bahn zur Uni­ver­si­tät. Ein größeres Angebot an inter­natio­nalen Flugverbindungen bietet der etwa 60 Ki­lo­me­ter entfernte Flughafen Düsseldorf, der direkt mit der S-Bahn vom Bahnhof der Uni­ver­si­tät zu erreichen ist.

Die Ein­rich­tun­gen der Technischen Uni­ver­si­tät Dort­mund verteilen sich auf den größeren Cam­pus Nord und den kleineren Cam­pus Süd. Zudem befinden sich einige Bereiche der Hoch­schu­le im angrenzenden Technologiepark. Genauere In­for­ma­ti­onen kön­nen Sie den Lageplänen entnehmen.