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Smart Work Doppel-Konferenz der Verbundprojekte eLLa4.0 und LidA

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Bild aus der Vogelperspektive auf eine Menge, die zwischen verschiedenen Ständen auf einer Konferenz umhergeht. © FIR e. V. an der RWTH Aachen

Die Smart Work Konferenz am 24./25.8.2022 dreht sich rund um die Themen gute Führung, Arbeit und Kompetenzentwicklung im Kontext der Digitalisierung und markiert den Abschluss zweier großer BMBF-Verbundprojekte. Dies Sozialforschungsstelle Dortmund wird als Konsortialführer mit ihren Partner*innen aus Wissenschaft und Praxis Highlights aus dem Projekt „Gute Arbeit und Führung in der soziodigitalen Transformation (eLLa4.0)“ zur Diskussion stellen. Anmeldungen sind noch möglich.

Die Smart Work Doppel-Konferenz bietet hochkarätige Keynotes, ein breites Spektrum interaktiver Formate zum Mitdiskutieren und viele Möglichkeiten zum Networken. Wer sich noch anmelden möchte muss schnell sein, denn es sind nur noch wenige Plätze verfügbar. Konferenzsprache ist deutsch. Das Gesamtprogramm und die Anmeldeformalitäten finden sich unter: https://www.fir.rwth-aachen.de/fileadmin/veranstaltung/fir-smart-work-konferenz-programmbroschuere.pdf

Das Team des BMBF-Projektes „Gute Führung und Arbeit in der soziodigitalen Transformation“ (eLLa4.0) beschäftigte sich drei Jahre lang im engen Austausch zwischen Wissenschaft (TU Dortmund-Sozialforschungsstelle, dem FIR an der RWTH Aachen und Fraunhofer IAO) und Praxis mit der Frage, wie sich Führung durch Digitalisierung verändert, bzw. wie sie Technikeinführungen so gestalten lässt, dass die Beschäftigten ihre Partizipationsansprüche und Mitwirkungsrechte optimal zur Geltung bringen können. Konkret ging es vor diesem Hintergrund um die Einführung von VR-Brillen (Belfor DeHaDe), um die Entwicklung einer Netzwerkorganisation (Beumer Group), um die Einführung von Bots in der Lagerhaltung (DMG Mori) und um den Aufbau einer Führungskräftewerkstatt im Kontext virtueller Lernumgebungen (WBS Training). Zentrales Ergebnis ist das pilotierte einwöchige Weiterbildungsangebot „Leadership Expert4.0“ für Führungskräfte. Dieses wird teilweise in der Demonstratorenfabrik des FIR oder dem Future Worklab des Fraunhofer IAO durchgeführt.

Ziel des Verbundprojekts „Lernen in der digitalen Arbeitswelt“ (LidA) war es, individuelle Kompetenzbedarfe zu identifizieren, mitarbeiterspezifische Lernentwicklungspfade zu entwickeln sowie stetig Wissen mittels passender Didaktik in Lehr- und Lernmodule zu überführen und auf einer Lernplattform bereitzustellen. Im Rahmen des Forschungsprojekts entwickelten die beteiligten wissenschaftlichen Einrichtungen gemeinsam mit Unternehmenspartnern, unternehmensspezifische Kompetenzkataloge. Diese ermöglichen es, notwendige Kompetenzen aus den veränderten Aufgabengebieten abzuleiten. Darüber hinaus können auf Grundlage des Katalogs, konkrete Lehr- und Lernkonzepte erstellt werden. Auf diese Weise können Unternehmen ihren individuellen Weiterbildungsbedarfen gerecht werden. Zu den wissenschaftlichen Einrichtungen gehörten das International Performance Research Institute (IPRI), das FIR an der RWTH Aachen sowie die Abteilung Lehr-Lernforschung des Instituts für Psychologie und Pädagogik der Universität Ulm. Praxispartner waren: die Databay AG, die leifos GmbH, die Mauser + Co. GmbH, die TRUMPF GmbH & Co KG sowie die Volkswagen AG.

Die Smart Work Doppel-Konferenz der Verbundprojekte eLLa4.0 und LidA hat zudem eine Reihe von weiteren thematisch passenden Projekten aus dem Kontext des BMBF-Förderrahmens „Interaktionsarbeit“ zu Gastbeiträgen eingeladen: Hierzu gehören die BMBF-Verbundprojekte „Digitale Führung und Technologien für die Teaminteraktion von morgen“ (teamIn), „Kommunikation, Innovation und Lernen in der Produktionsorganisation unter Bedingungen agiler Digitalisierung“ (KilPad) und das Projekt Kompetenzorientierte Interaktionsarbeit in der Pflege (KomIn).

Foto einer Rede auf dem Aachener Dienstleistungsforum. Zu sehen ist die die Zuhörerschaft von hinten und die Bühne. © FIR e. V. an der RWTH Aachen
Foto einer Rede auf dem Aachener Dienstleistungsforum. Zu sehen sind drei Herren an einem Stehtisch, die sich unterhalten. © FIR e. V. an der RWTH Aachen
Bild aus der Vogelperspektive auf eine Menge, die zwischen verschiedenen Ständen auf einer Konferenz umhergeht. © FIR e. V. an der RWTH Aachen

Anfahrt & Lageplan

Der Campus der Technischen Universität Dortmund liegt in der Nähe des Autobahnkreuzes Dortmund West, wo die Sauerlandlinie A45 den Ruhrschnellweg B1/A40 kreuzt. Die Abfahrt Dortmund-Eichlinghofen auf der A45 führt zum Campus Süd, die Abfahrt Dortmund-Dorstfeld auf der A40 zum Campus-Nord. An beiden Ausfahrten ist die Universität ausgeschildert.

Direkt auf dem Campus Nord befindet sich die S-Bahn-Station „Dortmund Universität“. Von dort fährt die S-Bahn-Linie S1 im 20- oder 30-Minuten-Takt zum Hauptbahnhof Dortmund und in der Gegenrichtung zum Hauptbahnhof Düsseldorf über Bochum, Essen und Duisburg. Außerdem ist die Universität mit den Buslinien 445, 447 und 462 zu erreichen. Eine Fahrplanauskunft findet sich auf der Homepage des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr, außerdem bieten die DSW21 einen interaktiven Liniennetzplan an.
 

Zu den Wahrzeichen der TU Dortmund gehört die H-Bahn. Linie 1 verkehrt im 10-Minuten-Takt zwischen Dortmund Eichlinghofen und dem Technologiezentrum über Campus Süd und Dortmund Universität S, Linie 2 pendelt im 5-Minuten-Takt zwischen Campus Nord und Campus Süd. Diese Strecke legt sie in zwei Minuten zurück.

Vom Flughafen Dortmund aus gelangt man mit dem AirportExpress innerhalb von gut 20 Minuten zum Dortmunder Hauptbahnhof und von dort mit der S-Bahn zur Universität. Ein größeres Angebot an internationalen Flugverbindungen bietet der etwa 60 Kilometer entfernte Flughafen Düsseldorf, der direkt mit der S-Bahn vom Bahnhof der Universität zu erreichen ist.

Die Einrichtungen der Technischen Universität Dortmund verteilen sich auf den größeren Campus Nord und den kleineren Campus Süd. Zudem befinden sich einige Bereiche der Hochschule im angrenzenden Technologiepark. Genauere Informationen können Sie den Lageplänen entnehmen.