Zugangsvoraussetzungen
Für die Einschreibung erforderlich
- ...ist ein abgeschlossenes Bachelorstudium in Soziologie oder in affinen Studiengängen wie z.B. Bachelor of Arts Sozialwissenschaften oder in verwandten Studiengängen wie der Gesellschafts- und Kulturwissenschaften
- ...sowie Leistungen zu den Grundlagen und Vertiefungsgebieten der Soziologie im Umfang von mindestens 20 Leistungspunkten
- ...und Leistungen im Umfang von mindestens 15 Leistungspunkten aus dem Bereich qualitative und quantitative Forschungsmethoden
HINWEIS: In Teilen können fehlende Voraussetzungen im Masterstudium 'nachgeholt' werden (sog. Zulassung mit Auflagen). Bitte hängt eurer Bewerbung und dem Transcript of Records des Bachelor-Studiums eine kurze Erklärung an, falls der soziologische oder methodische Inhalt einzelner Module nicht aus dem Titel ersichtlich wird. Auf diese Weise können wir gewährleisten, dass alle eure inhaltlich einschlägigen Leistungspunkte aus dem Bachelorstudium anerkannt werden.
Übrigens: Ein bestimmter Notendurchschnitt beim BA-Abschluss ist nicht erforderlich.
Wir beraten Euch gerne zu den Anforderungen, bitte meldet euch bei der Studienberatung der Fakultät Sozialwissenschaften per E-Mail (Dr. Silke Kohrs); persönliche/telefonische Beratungstermine können dann ebenfalls vereinbart werden.
Studieninhalte
Was erwartet dich?
Im Masterstudiengang werden 6 Module im (Wahl-)Pflichtbereich sowie das Modul zur Masterthesis studiert. Die Module sind so aufgeteilt, dass pro Semester ca. 30 Leistungspunkte zu erbringen sind.
- Methodische Vertiefungen: Master Soziolog*innen werden ausführlich auf bevorstehende empirische Masterarbeiten vorbereitet, u.a. durch die Veranstaltungen Forschungswerkstatt und Forschungsdesigns.
- Internationalität: Score with English skills? Die Zweitbetreuung der Masterarbeit kann auch von Kolleg*innen an ausländischen Universitäten übernommen werden – vielleicht lässt sich das sogar mit einem kürzeren Auslandsaufenthalt verbinden? Wir unterstützen dich hierbei!
- Verhältnis zum BA-Studiengang Soziologie: Studierende, die vorab den BA Soziologie an der TU Dortmund studiert haben, erkennen einige Felder gesellschaftlichen Wandels wieder. Im Master gibt es hierzu Anknüpfungspunkte, aber keine Dopplungen. Damit ist klar: der Master ist sowohl für „Alt-Dortmunder“ als auch für „Neu-Dortmunder“ attraktiv!
Berufs- und Tätigkeitsfelder
Vielzahl beruflicher Perspektiven
Der Masterstudiengang eröffnet dir eine Vielzahl beruflicher Perspektiven in Forschung und Praxis. Wichtig ist es, ein individuelles Profil zu haben oder es zu bekommen! Es gibt nicht „den/die Soziolog*in“. Im Studium kannst du durch die Wahl von Veranstaltungen oder deiner Themenwahl von (Abschluss-)Arbeiten ein solch eigenes Profil entwickeln.
Dann erwarten dich folgende mögliche Einsatzgebiete:
- (Weiter) in der Forschung: an Universitäten, Fachhochschulen, Berufs- und Fachakademien oder auch an außeruniversitäre Forschungsinstitute.
- Es geht nichts mehr ohne Medien: ob Soziale Medien (Internet, Online-Medien oder Smartphone-Apps) oder ‚klassische‘ Medien (z.B. Rundfunk- und Fernsehanstalten etc.): die Wirkung und Bedeutung von Medien ist unumstritten.
- Woran meist nur Wenige bei ‚Soziologie‘ denken: Kultur und Sport (z.B. Erwachsenenbildung, Öffentlichkeitsarbeit).
- Wo Soziolog*innen immer wichtiger werden: privatwirtschaftliche Unternehmen! Kaum ein Unternehmen kann ohne Soziolog*innen auskommen, sei es in der Personal-/Organisationsentwicklung, dem Unternehmensmarketing/ Öffentlichkeitsarbeit, der Auslandskorrespondenz oder der Beratung/Evaluierung und dem Qualitäts- und Diversitätsmanagement.
- Nicht erst die Pandemie hat gezeigt: Organisationen im Sozialwesen und der Politik brauchen Soziolog*innen, z.B. im Qualitätsmanagement im Gesundheitswesen, in internationalen Wohlfahrtsverbänden oder in der Stadtentwicklung.
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