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Volles Haus: Zukunftsfabrik 2026 der SIGU-Plattform in Berlin stieß auf große Resonanz

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Ein großes Publikum aus Teilnehmenden der Zukunftsfabrik hört dem Panel zu, bestehend aus PD Dr. Christoph Kaletka von der SFS, Viola Stegmann (SEND e.V.) und Norbert Kunz (Social Impact gGmbH). Es moderiert Kiara Sobina (Social Impact gGmbH). © Daniel Krüger​/​sfs
(von rechts nach links) Der stellvertredende Direktor der SFS, PD Dr. Christoph Kaletka, diskutiert mit Viola Stegmann (SEND e.V.) und Norbert Kunz (Social Impact gGmbH) die Zukunft der Unterstützung von Sozialen Innovationen und Gemeinwohlorientierten Unternehmen durch die SIGU-Plattform, moderiert von Kiara Sobina (Social Impact gGmbH).
Das Interesse am Thema Soziale Innovationen und Gemeinwohlorientierte Unternehmen ist riesig. Wie immer bei entsprechenden Veranstaltungen der Vergangenheit kamen viele Interessierte aus unterschiedlichsten Kontexten und brachten sich mit viel Engagement ein. Fast 120 Teilnehmende aus ganz Deutschland haben an der Zukunftsfabrik teilgenommen und rege mitdiskutiert. Bereits nach zwei Tagen war die Veranstaltung deutlich überbucht und vielen, die gern gekommen wären, musste leider abgesagt werden. Deutlich wurde einmal mehr die Relevanz und Leistungsfähigkeit von Sozialen Innovationen zur Bewältigung gesellschaftlicher Herausforderungen.

Schon im letzten Jahr war das Interesse an der ersten Zukunftsfabrik riesig und zahlreiche Teilnehmende brachten sich mit ihren Ideen und Erfahrungen in Workshops, den "Zukunftsschmieden" ein. Anknüpfend an Diskussionen der Zukunftsschmiede "Wissenschaft" 2025 wurde dieses Mal in der Zukunftswerkstatt weiter geschmiedet, indem die Rolle und spezifische Leistungsfähigkeit der Wissenschaft an konkreten Projekten, Initiativen, StartUps und Unterstützungsformaten zu Sozialen Innovationen sicht- und erfahrbar gemacht wurde. Standen letztes Jahr Impulse und Empfehlungen zur Verankerung des SI-Themenfeldes an Hochschulen im Mittelpunkt, ging es diesesmal darum, wie Soziale Innovationen in Forschung, Lehre und Transfer "auf die Straße gebracht werden". Hierzu brachten mehrere ExpertInnen ihre Perspektiven durch Impulsvorträge ein. In einem anschließenden Panel und Diskussionen mit den Teilnehmenden wurde exemplarisch herausgearbeitet, wie das Hochschulsystem die Generierung sozialer Innovation vorantreiben kann bzw. auch wo noch Schwachpunkte bestehen. Beitragende waren: Prof. Dr. Andreas Schröer | Universität Trier, Jürgen Schultze | TU Dortmund / Sozialforschungsstelle, Aylin Shakibi | Join The Flock / City-Flock, Dr. Christoph Harrach | TH Ostwestfalen-Lippe (Moderation Dr. Ralf Kopp und Daniel Krüger | TU Dortmund / Sozialforschungsstelle). Tatkräftige organisatorische Unterstützung erfolgte durch Carlotta Buchholz und Alexander Dederichs | TU Dortmund / Sozialforschungsstelle. Auch im abschließenden Panel der Gesamtveranstaltung war die Sozialforschungsstelle mit PD Dr. Christoph Kaletka aktiv. Deutlich wurde, dass es mit der SIGU-Plattform als wichtigem Strukturelement des großen Netzwerks vorerst weitergehen wird und welche Ideen bspw. zur Vertiefung der Partizipationsmöglichkeiten und Optimierung der technologischen Infrastruktur im Raume stehen.