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Sozialwissenschaftliches Kolloquium

Forschungspreisträger spricht über Altern und Pflege in England

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Ein Potrait Foto von Dr. Giorgia Di Gessa © Brittany Echemendia
Dr. Giorgio Di Gessa vom University College London forscht seit Anfang des Jahres an der TU Dortmund. Der Associate Professor für Statistik und Bevölkerungsgesundheit kam im Rahmen des Friedrich Wilhelm Bessel-Forschungspreises der Alexander von Humboldt-Stiftung nach Deutschland und kooperiert an der Fakultät Sozial­wissen­schaften mit Prof. Martina Brandt. Beim sozialwissenschaftlichen Kolloquium am 29. April wird er über seine Erkenntnisse zu Pflege, Ungleichheiten und Gesundheit sprechen und dabei Beispiele aus England liefern. Der englischsprachige Vortrag steht allen Interessierten offen.

Der Bessel-Preis der Humboldt-Stiftung ist Teil des 1000-Köpfe-Programms der Bundesregierung, über das internationale Spitzenforscher*innen langfristig nach Deutschland geholt werden sollen. Einer der bis zu 20 Preise, die pro Jahr verliehen werden, ging 2026 an den Wissenschaftler aus London. Dr. Giorgio Di Gessa erforscht Themen an der Schnittstelle von Sozial-, Gesundheits- und Lebenslaufforschung mit quantitativen Methoden. Er untersucht, wie soziale und demografische Faktoren gesundes Altern beeinflussen, wofür er umfangreiche Längsschnittdaten und statistische Methoden nutzt. Im Mittelpunkt seiner Forschung steht die Frage, wie soziale Aktivitäten – etwa Erwerbsarbeit, ehrenamtliches Engagement oder informelle Pflege – mit der körperlichen und psychischen Gesundheit im mittleren und höheren Lebensalter zusammenhängen. Während der Corona-Pandemie hat Di Gessa zudem erforscht, wie Maßnahmen zur Eindämmung des Virus die mentale Gesundheit, die soziale Lage und den Zugang zur Gesundheitsversorgung, insbesondere älterer Menschen, beeinflusst haben.

Den vollständigen Artikel lesen Sie auf dem Hauptauftritt der TU Dortmund.