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Klimafolgenanpassung | Evolving Regions

Evolving Regions wird beim Forum on Mission Adaptation to Climate Change vorgestellt

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Katharina Schrot und Jürgen Schultze von der Sozialforschungsstelle vertreten Evolving Regions auf dem "Forum on Mission Adaptation to Climate Change". Im Hintergrund hinter ihnen sind Flaggen der EU-Staaten aufgestellt. © Katharina Schrot ​/​ sfs
Katharina Schrot und Jürgen Schultze von der sfs stellten Klimafolgenanpassung in NRW sowie das Projekt Evolving Regions bei dem "First Forum of the Mission Adaptation to Climate Change" in Brüssel vor

Am 07. Juni 2022 waren Katharina Schrot und Jürgen Schultze vom EU-Life geförderten Projekt Evolving Regions bei dem „Forum on Mission Adaptation to Climate Change“ des Europäischen Ausschusses der Regionen. Zusammen mit Viktor Haase vom Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen (MULNV NRW) haben sie die Klimafolgenanpassung in NRW im Allgemeinen und im speziellen das Projekt Evolving Regions vorgestellt.

Veranstaltet vom Europäischen Ausschuss der Regionen wurde bei dem Forum die Mission des EU-Programm Horizon Europe zur Anpassung an den Folgen des Klimawandels vorgestellt. Denn die „Mission Adaptation to Climate Change“ zielt darauf ab 150 Regionen und Kommunen in Europa zu unterstützen, indem die Klimaresilienz durch die Entwicklung innovativer Lösungen gestärkt wird. Die Veranstaltung hat regionale und lokale Behörden, Mitglieder*innen des Europäischen Parlaments und des Ausschusses der Regionen, Forschungseinrichtungen und Nichtregierungsorganisationen an einen Tisch gebracht. Ziel der Veranstaltung war eine Bestandsaufnahme zu machen, Probleme zu identifizieren und den weiteren Weg der Mission zur Anpassung an die Klimawandelfolgen zu definieren. Zusätzlich wurde der Status quo in Europa in Bezug auf die Anpassung an den Klimawandel beschrieben, im Zuge dessen auch Beiträge aus ausgewählten Regionen vorgestellt wurden.

Der Europäischer Ausschuss der Regionen vertritt in der EU die Interessen von Regionen und Städten und gibt Stellungnahmen zu neuen Rechtsvorschriften ab, die Auswirkungen auf lokaler und regionaler Ebene haben.

Das in dieser Form das erste Mal stattfindende Forum zu den europäischen Missionen wurde im Plenarsaal des Jaques Delors-Gebäude in Brüssel veranstaltet. Vor Ort nahmen knapp 120 Menschen an der umfangreichen und interessanten Veranstaltung teil – zusätzlich zu den mehreren hundert Zuschauenden des Live-Streams.
Diese sahen zu Beginn zur Begrüßung unter anderem einen Vortrag von Frans Timmermans, dem Exekutiv-Vizepräsident für den europäischen Green Deal der EU-Kommission. Danach wurden die europäischen Missionen unter anderem von der Mission Managerin Clara de la Torre präsentiert. Im nächsten Teil des Tages wurde näher auf die Klimafolgenanpassung in Europa eingegangen im Zuge der Mission „Adaptation to Climate Change“. Hierbei stand die Integration einer europäischen EU Anpassungsstrategie in regionale Anpassungspläne im Vordergrund. Im Anschluss konnten die Zuschauenden einer Paneldiskussion folgen, die über die (notwendigen) Erfolgsfaktoren diskutierten, um die EU-Missions auf regionaler und lokaler Ebene umzusetzen. In der Diskussion kamen verschiedene Vertreter*innen regionaler, nationaler und internationaler Institutionen zu Wort, sowohl aus der Politik als auch der Praxis.

Am Mittag wurden die ersten Unterzeichner*innen der Missionscharta bekanntgegeben. Hierbei haben Kommunen und Kreise die Möglichkeit die Charta der Mission zur Anpassung an die Folgen des Klimawandels zu unterzeichnen. Die Charta kann hier eingesehen werden und der Link zur Umfrage, um die Charta zu unterzeichnen ist hier zu finden. Kommunen und Kreise können noch bis September 2022 die Chance nutzen diese zu unterzeichnen.

Als nächstes erhielten vier Regionen die Chance ihre regionalen Herausforderungen zu beschreiben, die den Regionen durch den Klimawandel begegnen und welche Anpassungen bereits jetzt vorgenommen werden. Neben einem Projekt aus Ungarn, einem Klimapakt aus der Flämischen Region in Belgien und einem Projekt aus Tschechien nutzten Viktor Haase, vom Umweltministerium NRW und Jürgen Schultze von der Sozialforschungsstelle Dortmund (TU Dortmund) die Möglichkeit die Klimaanpassung in NRW vorzustellen. Dafür hat Viktor Haase die Auswirkungen des Klimawandels in NRW dargestellt, um darauf aufbauend das Klimaanpassungsgesetz NRW zu präsentieren. Ebenso ging er auf die grundsätzliche Strategie ein, die beim Klimaanpassungskonzept in NRW verfolgt wird.

Jürgen Schultze stellte, auf den Vortrag von Herrn Haase aufbauend, das Projekt Evolving Regions als Best-practice Beispiel vor. Neben der allgemeinen Projektvorstellung, der Vorstellung der in den Regionen behandelten Themenfelder und der Schlüsselaspekte des auf ko-produktive Prozesse ausgelegten Projektes, wurde auch die Integration der EU-Mission in die Projektziele dargelegt.

Die Aufzeichnung des Forums kann hier abgerufen werden (Vortrag von Viktor Haase und Jürgen Schultze beginnt bei 14:58:00 Uhr) und alle weiteren Informationen zur Veranstaltung über diesen Link. Die Informationen zur Unterzeichnung der Charta können hier eingeholt werden.

Anfahrt & Lageplan

Der Campus der Technischen Universität Dortmund liegt in der Nähe des Autobahnkreuzes Dortmund West, wo die Sauerlandlinie A45 den Ruhrschnellweg B1/A40 kreuzt. Die Abfahrt Dortmund-Eichlinghofen auf der A45 führt zum Campus Süd, die Abfahrt Dortmund-Dorstfeld auf der A40 zum Campus-Nord. An beiden Ausfahrten ist die Universität ausgeschildert.

Direkt auf dem Campus Nord befindet sich die S-Bahn-Station „Dortmund Universität“. Von dort fährt die S-Bahn-Linie S1 im 20- oder 30-Minuten-Takt zum Hauptbahnhof Dortmund und in der Gegenrichtung zum Hauptbahnhof Düsseldorf über Bochum, Essen und Duisburg. Außerdem ist die Universität mit den Buslinien 445, 447 und 462 zu erreichen. Eine Fahrplanauskunft findet sich auf der Homepage des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr, außerdem bieten die DSW21 einen interaktiven Liniennetzplan an.
 

Zu den Wahrzeichen der TU Dortmund gehört die H-Bahn. Linie 1 verkehrt im 10-Minuten-Takt zwischen Dortmund Eichlinghofen und dem Technologiezentrum über Campus Süd und Dortmund Universität S, Linie 2 pendelt im 5-Minuten-Takt zwischen Campus Nord und Campus Süd. Diese Strecke legt sie in zwei Minuten zurück.

Vom Flughafen Dortmund aus gelangt man mit dem AirportExpress innerhalb von gut 20 Minuten zum Dortmunder Hauptbahnhof und von dort mit der S-Bahn zur Universität. Ein größeres Angebot an internationalen Flugverbindungen bietet der etwa 60 Kilometer entfernte Flughafen Düsseldorf, der direkt mit der S-Bahn vom Bahnhof der Universität zu erreichen ist.

Die Einrichtungen der Technischen Universität Dortmund verteilen sich auf den größeren Campus Nord und den kleineren Campus Süd. Zudem befinden sich einige Bereiche der Hochschule im angrenzenden Technologiepark. Genauere Informationen können Sie den Lageplänen entnehmen.